Niemand freut sich, wenn er zum Rechtsanwalt geht. Diese Erfahrung mache ich in meiner Praxis (fast) immer. Vor allem das Erstgespräch ist oft mit Vorbehalten und Ängsten verbunden. Immer befindet sich der zukünftige Mandant, die zukünftige Mandantin in einer Krisensituation und erwartet sich vom Anwalt Hilfe. In jedem Fall, aber insbesondere im Familienrecht, ist daher nicht nur eine fundierte rechtliche Beratung gefragt, sondern Einfühlungsvermögen im Umgang mit den ganz persönlichen Ängsten und Nöten des Mandanten oder der Mandantin.
Bei jedem Mandat, egal um welches Anliegen es sich handelt, möchte ich dafür sorgen, dass nicht nur eine sehr gute juristische Beratung erfolgt, sondern auch, dass die Beratung für Sie so angenehm und stressfrei wie möglich abläuft. Unsicherheiten sollen so schnell wie möglich beseitigt werden, denn nur in einer angenehmen Atmosphäre lassen sich gute Lösungen finden.
In meiner tagtäglichen Beratungspraxis erlebe ich es immer wieder, wie anfängliche Scheu vor dem Anwalt in Erleichterung umschlägt, wenn sich herausstellt, dass das Gespräch harmonisch abläuft und nicht „von oben herab“ geführt wird. Dass sich jemand Zeit nimmt, auch einmal einfach nur zuzuhören. Nur dann kann der Anwalt die Bedürfnisse des Mandanten erfahren und entsprechend beraten.
Unter dem Stichwort Awareness könnte man zusammenfassen, wie eine gute anwaltliche Beratung aussehen sollte. Ich verstehe darunter, mich gegenüber meinem Gesprächspartner bewusst und aufmerksam zu verhalten. Gerade die Tatsache, dass Menschen nur in Krisensituationen zur Beratung kommen, macht ein sensibles und bewusstes Miteinander unerlässlich.
Menschen kommen mit Ängsten, Unsicherheit, oft auch Scham zum Gespräch. Meine Aufgabe ist es, dies zu erkennen und eine präzise rechtliche Beratung zu liefern. Grundvoraussetzung für eine solche Beratung ist Vertrauen, das zwischen Mandant und Anwalt herrschen muss. Besonders bei Fragen zum Unterhalt, Sorge-und Umgangsrecht, Trennung und Scheidung sind psychische Belastungen, Unsicherheit und frühere negative Erfahrungen häufig vorhanden. Dann ist es wichtig, dass der Rechtsanwalt dem Hilfesuchenden Zeit und Raum gibt, um die geschilderten Situationen einzuordnen. Erst dann kann geklärt werden, welche Informationen für die rechtliche Einordnung relevant sind. Und dann gelingt es, den Sachverhalt vollständig zu erfassen und zu erkennen, welche (juristische) Lösung die Probleme lindert oder beseitigt.
Das Bewusstsein des Anwalts für Sicherheit, Respekt und Selbstbestimmung des Mandanten schafft immer die notwendige Grundlage für eine solide juristische Beratung. Ein ruhiges Gespräch in ruhiger Umgebung, gezieltes Nachfragen ohne auf die Uhr zu schielen, ermöglicht es, die Schilderungen des Mandanten juristisch einzuordnen. Offene verständliche Formulierungen nehmen die Scheu vor der juristischen Auseinandersetzung mit dem belastenden Thema.
Ich würde mir wünschen, dass eine solche „Awareness“ neben der fachlichen Professionalität Bestandteil jeder Rechtsberatung ist.
Juristische Beratung kann nämlich auch anders, nämlich offen, freundlich und erleichternd sein, so dass die anfänglichen Sorgen und Ängste nach dem ersten Gespräch schon nicht mehr so belastend sind und der Mandant zuversichtlich ist, seine Probleme in den Griff zu bekommen. Eine solche Beratungskultur wäre für beide Seiten von Vorteil.
Also rufen Sie mich doch einfach einmal an, wenn Sie Hilfe brauchen. Wir finden sicher eine Lösung.


